Ein simples Rechenmodell

Bei Erlebnisauktionen ist es meist einfach auszurechnen, wann das jeweillige Portal einen Gewinn erzielt oder ein Verlust mit einem Produkt erfährt.

Als Beispiel wird ein Artikel gewählt der 100€ kostet.

  • Bei einer normalen 1 Cent Auktion benötigt man somit 197 Gebote. Pro Gebot gehen 0,50€ ein und somit 98,50€. Hinzu kommen 1,97€ die der Artikel nun kostet. Gesamteinnahmen: 100,47€
Bei Auktionen mit einem Festpreis muss dieser entsprechend mit den Geboten verrechnet werden.
  • Das bedeutet bei einem Festpreis von 10,00€ müssen 180 Gebote eingehen. Pro Gebot gehen 0,50€ ein und somit 90,00€. Hinzu kommen 10,00€ Festpreis . Gesamteinnahmen: 100,00€
  • Dadurch benötigt man zuletzt bei einer "Endpreis geschenkt" Auktion 200 Gebote. Pro Gebot gehen 0,50€ ein und somit 100,00€. Da der Endpreis geschenkt wird ist auch die Gesamteinnahmen: 100,00€


Gehen weniger Gebote ein, macht das Auktionsportal einen Verlust, gehen mehr ein, einen Gewinn. Es ist also kein Hexenwerk, sondern einfache Mathematik. Jedoch liegt das Risiko beim Betreiber, da es immer sein kann, dass die Artikel für weniger Gebote versteigert werden.

Hinzu kommt, dass bei einer Direktkauf-Auktion der gesamte Einsatz (!) eines Spielers als Rabatt gewährt wird. Somit steigen die zu erreichenden Gebote um die Anzahl der Bids, die durch Direktkäufe entfallen sind sowie die Unkosten der Unternehmens wie Löhne und Nebenkosten für Mitarbeiter.

Für den Benutzer kann dies eigentlich egal sein, da er zu jeder Zeit den Artikel günstig ersteigern kann. Auch wenn das Auktionsportal bereits einen Gewinn erzielt hat und der Artikel bereits bei 20€ steht, kann man selbst derjenige sein, der mit 10 Geboten den Artikel gewinnt. Man selbst hat dabei 25€ Ausgaben für einen Artikel, der das 4 fache kostet!